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Für Eltern

Etwas vorab

Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart der Welt. Sie wird von insgesamt zwei Millionen Spielern und Spielerinnen unterschiedlicher Altersklassen weltweit gespielt. Allein in Berlin sind es ungefähr 2.000 Eishockeyspieler vom Kleinkind bis zum Greis.

Eishockey fördert Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Disziplin und vor allem Teamgeist. Schlittschuhlaufen, Schusstechnik, Puck- und Stockführung sind nur einige der Fähigkeiten, die es zur Ausübung dieses Sports braucht und die es gilt, permanent weiter zu entwickeln. Der Berliner Eishockey heißt Sie und Ihren Nachwuchs herzlich Willkommen in der faszinierenden Welt des Eishockeys.

Besuchen Sie mit Ihren Kindern ein Schnuppertraining und lernen Sie diesen spannenden Sport kennen!

Können das auch Mädchen machen?

Was für eine Frage. Natürlich ist das auch ein Mädchensport.
Mädchen haben an diesem Sport genau so viel Freude und ebensolche Erfolge, wie die Jungs. Es gibt keinen Unterschied, ob sich hinter dem Schutzgitter des Helms ein Mädchen oder Junge verbirgt. Wenn man’s nicht weiß, sieht man das meistens auch nicht. Zusätzlich stellt der Berliner Eissportverband noch eine eigene Trainingszeit für (fortgeschrittene) Mädchen zur Verfügung.

Und bevor etwas verschüchtert die Frage kommt: Ab einer gewissen Altersklasse duschen Mädchen und Jungs getrennt!

Der Einstieg

Der erste Schritt ist der Wichtigste. Die Kinder sollen Eishockey in einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre erleben. Trainieren muss Spaß machen, nur so bleibt der Nachwuchs gerne und regelmäßig dabei. Die IIHF (das ist der Internationale Hockeyverband) hat ein Programm entwickelt, dass die Kinder spielerisch an den Eishockeysport heranführt. (Normalerweise) frei von jeglichem Wettbewerbsdruck werden den Neulingen die ersten Grundlagen vermittelt.

Bevor man sich zum Probetraining begibt, sollten sich die Eltern darüber im Klaren sein, in welche sportliche Richtung sich das Kind bewegen soll.  Sollte es Leistungssportler werden (sollen), gibt es Berlin zur Zeit nur ein Wahl: die Eisbären Juniors. Dieser Verein hat die besten sportlichen Rahmenbedingungen in der gesamten Berliner Eishockeylandschaft. Alles befindet sich an einem Ort. Niemand muss sich mit den schweren Taschen abmühen, feste Trainingszeiten und sogar eine Sportschule ist auf dem Gelände vorhanden. Das alles ist von unschätzbarem Wert, wenn man vier Mal in der Woche zum Training muss und Leistungssportler werden will. Alternativ stünde hier noch der ECC Preussen (allerdings mit wesentlich schlechteren Rahmenbedingungen, als die Eisbären) für die Kids, die im Westteil der Stadt wohnen…

Alle anderen Vereine sind zur Zeit reine Freizeit- bzw. Hobbyvereine. Der einfachste Weg für Neuanfänger ist immer, sich ein Eisstadion in der Nähe des Wohnortes auszusuchen und erst einmal zu schauen, ob der Sport und das Kind überhaupt zusammen passen. Den Verein wechseln kann man ja dann immer noch.

Im Eishockey gelten folgende Wechselfristen: Anfang Dezember bis Ende Januar und Juni bis August. In diesem Zeitraum kann ein Sportler den Verein wechseln. Mitunter ist das allerdings mit Kosten verbunden, da die Vereine sich die Beiträge über die gesamte Saison bezahlen lassen (müssen).

Gibt es eine Probezeit?

Um Ihrem Kind zu ermöglichen, herauszubekommen, ob das sein Sport ist, bieten alle Berliner Vereine eine Probezeit an. Diese ermöglicht es, einige Wochen beim Laufschultraining an allen Trainingsorten des entsprechenden Vereins teilzunehmen. Die Kosten dafür sind überschaubar. Zirka 35 Euro werden für diesen Monat einmalig erhoben.

Man hört immer so viel von Verletzungen…

Ja, man hört so manches…
Viele Eltern haben Angst davor, dass sich ihre Kinder bei diesem “harten” Sport verletzen können. Diese Angst ist vollkommen unbegründet. Die Ausrüstung schützt Ihr Kind umfassend. Protektoren an Armen und Beinen, ein Brustpanzer, ein Eishockeyhelm mit Gitter und nicht zu vergessen die dicke Hose, umhüllt Ihr Kind, wie ein Michelin-Männchen. Passieren kann da so gut wie nichts.

Apropos: Beulen und blaue Flecke zählen nicht als Verletzung!

Wie bekommt man eine Ausrüstung

Sie können für Ihr Kind eine Leihausrüstung gegen Abgabe eines Pfands erhalten. Die Ausgabe erfolgt normalerweise beim ersten Training, nach Eintritt in den Verein.  Am besten sprechen Sie die Vereine Ihrer Wahl direkt an. Wir empfehlen, mit dem Kind das Anlegen und Ausziehen der einzelnen Ausrüstungsgegenstände regelmäßig zu üben.

Was muss mein Kind zum Probetraining mitbringen?

Duschutensilien, lange Unterwäsche, dünne und dicke Socken und, wenn vorhanden, passende Schlittschuhe. Sollten keine Schlittschuhe da sein, benötigen wir vorab die Information, welche Schuhgröße Ihr Kind hat, um aus unserem Fundus ein Paar bereitstellen zu können.

Wie sind die Regeln?

Die Regeln beim Training sind denkbar einfach:

Der Trainer bestimmt auf dem Eis, was passiert. Die Betreuer und Mannschaftsleiter regeln alles an der Bande und in der Kabine.

Und im Sommer?

Die Berliner Eisstadien schließen gewöhnlich im April und öffnen erst wieder Anfang August. Während dieser Zeit trainieren die Kinder natürlich fleißig weiter. Im Vordergrund steht die Athletik, aber auch Inlinehockey und Floorball stehen auf der Tagesordnung. Abgerundet wird die Fitness durch ein Sommertrainingscamp. Braungebräunt, durchtrainiert und fröhlich startet dann das gesamte Team, zum Schulbeginn, die neue Saison.

 

Und am Wochenende? 😉

Unter +4917614447701 werden Ihnen Ihre Fragen persönlich beantwortet.